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Mulden in Deutschland: Kinos im Mai

Mirjam von Arx am 10. April 2008 am 15:27 Uhr und 37 Kommentare

Genaue Angaben im Internetz, der Tagespresse und aktualisiert auf dieser Seite.

AB DEM 26. JUNI 2008
Bamberg Lichtspiele
Frankfurt/Main Filmtheater Valentin

AB DEM 3. JULI 2008
Bad Urach Forum 22
Rostock Lichtspieltheater Wundervoll

10. JUNI
Kiel Kommunales Kino

11. JUNI
Braunschweig Die Brücke

17. SEPTEMBER
Villingen Guckloch

DAS WAR:

AB DEM 17. APRIL 2008
Berlin: Moviemento; Hackesche Höfe Filmtheater; Kulturbrauerei
München Monopol
Frankfurt/M Mal Sehn
Dresden Schauburg
Mainz City
Köln Filmpalette
Münster Cinema
Bremen Atlantis
Esslingen Kommunales Kino
Marburg Kammer
Stuttgart Delphi
Kiel Kommunales Kino
Düsseldorf Black Box

AB DEM 24. APRIL 2008
Berlin Moviemento, Hackesche Höfe Filmtheater, Acud, Kulturbrauerei
Bremen Atlantis
Dresden Schauburg
Freiburg Friedrichsbau
Jena Kino im Schillerhof
Köln Filmpalette
Mainz City
Marburg Kammer
München Monopol
Münster Cinema
Ochsenfurt Casablanca

AB DEM 1. MAI 2008
Berlin Moviemento, Hackesche Höfe Filmtheater, Acud, Lichtblick-Kino
Dresden Schauburg
Düsseldorf Blackbox
Flensbrug 51 Stufen
Freiburg Friedrichsbau
Hamburg 3001
Jena Kino im Schillerhof
Köln Filmpalette
Leipzig die nato
Mainz City
München Monopol
Münster Cinema

AB DEM 8. MAI 2008
Berlin Moviemento, Hackesche Höfe Filmtheater, Lichtblick-Kino

AB DEM 15. MAI 2008
Berlin Moviemento, Hackesche Höfe Filmtheater, Lichtblick-Kino

AB DEM 29. MAI 2008
Bochum Endstadtion

1 UND 2. JUNI
Landshut Kinoptikum

AB DEM 5. JUNI 2008
Saarbrücken Filmhaus Kino
Halle Kino La Bim

AB DEM 12. JUNI 2008
Saarbrücken Filmhaus Kino
Halle Kino La Bim
Pforzheim cinema

AB DEM 22. MAI 2008
Hannover Kommunales Kino
Bonn Rex

37 Kommentare

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Artikel.

  • 1 Horst am 11. April 2008, 21:20 Uhr

    Spielt es den Film in Österreich eigentlich auch?

  • 2 daniel am 13. April 2008, 09:48 Uhr

    Cool, aber dann muß ich am Donnerstag ja nach Köln.
    Naja, halb so schlimm.

  • 3 Irene am 16. April 2008, 22:07 Uhr

    Ich habe den Film heute in Stuttgart gesehen und war zutiefst beeindruckt- vor allem auch über den Humor den die beiden Hämmerlli Brüder gezeigt haben- so lässt sichs besser ertragen. Nochmals: Vielen Dank!
    Ich frag mich- wann ist man Co-Abhängig- und worin besteht dann die eigene Aufgabe? wurden sie von Schuldgefühlen geplagt?- ich denke von aussen läßt sich da eh nichts machen…wodurch erkennt ein Messie, dass er selbst etwas verändern muss?

  • 4 Gerd am 19. April 2008, 21:37 Uhr

    Wir haben gerade den Film gesehen und sind beschwingt nach Hause gegangen. Der Film macht gute Laune. Was lernen wir daraus? Wenn man sich schon nicht von den Sachen trennen kann, speichert man sie eben digitalisiert auf internen und externen Festplatten. Die Erben haben es dann leichter :-))

  • 5 PS3 am 21. April 2008, 11:38 Uhr

    Ihr könnt den Film also mit gutem Gewissen empfehlen?

  • 6 Mirjam von Arx am 21. April 2008, 11:47 Uhr

    Ja, aber sicher! Wir Macher stehen voll und ganz hinter dem Film und wünschen uns natürlich, dass sich Interessierte selbst ein Bild machen und den Film anschauen, bevor sie darüber urteilen. Wer SIEBEN MULDEN UND EINE LEICHE gesehen hat, merkt dann auch schnell, dass es keine blossen „Opfer“ oder „Täter“ gibt. So einfach ist’s im richtigen Leben selten. Also, hingehen, selber schauen und dann urteilen.

    Mirjam von Arx, Produzentin

  • 7 antiteilchen am 21. April 2008, 21:01 Uhr

    Habe den Film gerade in Berlin gesehen. Ein interessanter zuweilen etwas respektloser aber amüsanter Film. Er zeigt auch wie unwichtig Dinge sind an denen wir hängen. Respekt vor soviel Mut seine eigene doch etwas bizarre Familiengeschichte zu erzählen.

  • 8 marcus am 23. April 2008, 11:27 Uhr

    hallo herr haemmerli,

    vielen dank für diesen film. gestern im casablanca ochsenfurt haben Sie einen super aufgeräumten Eindruck gemacht. sehr sympathisch. apropos dieter roth und Ihre liebe zur musik: kennen Sie die cd „das dieter roth orchester spielt kleine wolken, typische scheiße und nie gehörte musik“? erschien 2006 auf intermedium records. man kann´s aus platzgründen aber bestimmt auch downloaden…. beste grüße und weiter viel erfolg bei ihrer deutschlandtour!

  • 9 Thomas Haemmerli (Team) am 23. April 2008, 19:47 Uhr

    Herzlichen Dank! Und, ja, kenn ich. Hab‘ ich. (Die Festplatten!) Zürich ist ja eine ziemliche Dieter-o-phile Stadt. Partick Frey, der die Dieter Roth Interviews rausgegeben hat, ist auf der Schweizer DVD als Kulturtheoretiker, Schweizer Promi, Mann-unter-Messie-Verdacht und Roth Kenner. Christoph Virchow wiederum, der den Trailer spricht ist eine Gross-Roth-Sammler und hat mich praktisch genötigt die gesammelten Werke zu ersteigern. Derweil Marlene Frei, bei der auch mein Lieblingslitereat Thomas Kapielski ausstellt, schon ganz früh die Galeristin von Roth wurde. Und ich kann mir das letzte Dieter Roth Interview auf die Fahne schreiben. Ich habe ja immer Kamera auf Mann. Galeristin Eva Presenhuber stellte mir Dieter Roth an der Eröffnung von „Freie Sicht aufs Mittelmeer“ in Zürich vor, worauf ich ein kurzes Interview machte, das sich um die Frage drehte, wie man so viele Jahre lang das Trinken durchhält. Durchaus affirmativ gemeint. Am nächsten Tag war Roth nicht mehr. Ich müsst’s endlich mal auf Youtube stellen.
    Cheeriooooooooooooooooooooo.

  • 10 anna am 25. April 2008, 22:33 Uhr

    ahoi herr haemmerli
    ich war eben in der vorstellung im 3001/hamburg. vielen dank für diesen gelungenen film.
    kennen sie den film „jenseits der grenze“ über walter benjamin von gerd roscher? ich dachte ihr kurzfilm -wie man einen dokfilm macht- nimmt jenen aufs korn?! („Biographische Reflektionen zum Leben Walter Benjamins „) oder kennen sie den am ende gar nicht? http://gerdroscher.net/roscherfilm2.html
    kommen sie bald wieder nach hamburg, grüße, anna

  • 11 Cheater am 26. April 2008, 02:46 Uhr

    Hm, ich hör von dem Film das erste mal, wird wohl wieder Zeit, dass ich mich mal wieder mehr ins Kino begebe…. Würde mich hier über mehr Feedback zum Film freuen, bislang erschien das, was ich gerade gelesen habe sehr interessant.

    Netter Blog ist das hier übrigens. Werde denke ich jetzt häufiger vorbeischauen. Gebookmarked ist die Seite zumindest schonmal und das schaffen nur wenige Seiten bei mir in letzer Zeit :)

  • 12 Irene am 26. April 2008, 08:06 Uhr

    Die letzten 2 Jahre hatte ich einen Messie Freund, was jede Menge Ärger und Leid mit sich gebracht hat!-. Nach dem Film habe ich jetzt noch ein Buch zum Thema gelesen das ich wirklich gut finde-
    von Eva S. Roth- „Das Messie Handbuch“. Sie ist selbst Messie, betrachtet das Phänomen auch mit einer gehörigen Portion Humor.

  • 13 Karsten am 27. April 2008, 09:35 Uhr

    Ich war auch neulich drin, ist absolut sehenswert, da kann man nur Danke sagen! Ist nicht alles immer so wichtig, wie es gemacht wird…

  • 14 Thomas Haemmerli (Team) am 28. April 2008, 17:40 Uhr

    Ahoi Anna!

    Ne, ich kannte bislang den Benjamin Film gar nicht, sondern nahm mehr ein Gerne aufs Korn, das eine Weile lange im Schwange war. Und jeder aufgeweckte Gymnasiast, der in Zürich einen Zug nach Barcelona bestieg wusste beim Namen Port Bou natürlich Bescheid. BENJAMIN! BENJAMIN!

  • 15 Peter am 1. Mai 2008, 01:34 Uhr

    Ich habe den Film gesehen und bin sehr unzufrieden. Ich frage mich, ob es nicht auch das Recht auf Privatheit für eine Tote gibt. Diese Frau hat ihr Leben gelebt und hat es wahrlich nicht verdient, bis in die intimste Einzelheiten in die Öffentlichkeit gezerrt zu werden.
    Hier geht es mitnichten um ein Messie-Phänomen. Die Wohnung der Protagonistin war zwar unaufgeräumt und unordentlich, aber es war keine Wohnung eines Messie. Dort würde es ganz anders aussehen. Ich habe den Eindruck, dass Thomas Hämmerli, ein mittelmäßiger Flmemacher, mit dieser Art Voyeurismus auf Kosten seiner Mutter Schlagzeilen machen will. Wahrscheinlich steckt dabei ein alter Streit mit der Mutter dahinter. Ich habe kein Verständnis für die Verletzung der Privatsphäre einer Toten und wundere mich, dass dieser Aspekt in den Kommentaren bisher nicht zur Sprache gekommen ist. Oder möchten sie auch nach ihren Tote so durch die Medien gezerrt werden? Ich wünsche mir, dass der Film aus datenrechtichen Schritten gestoppt wird.

  • 16 Marika am 1. Mai 2008, 09:36 Uhr

    Also ich habe den Film auch gesehen und finde ihn super. Vor drei Jahren ist mein Vater gestorben und von daher weiss ich, was es bedeutet, wenn man durch all die Sachen gehen muss.
    Dann möchte ich Ihnen noch ein Kompliment für den Auftritt gestern abend bei Kerner machen. Sie hatten auf alle Fragen einleuchtende Antworten. Weiter so! M

  • 17 Rene am 1. Mai 2008, 11:29 Uhr

    Habs auch mal angeschaut. Ist wirklich nicht schlecht und empfehlenswert.

  • 18 Thomas Haemmerli (Team) am 1. Mai 2008, 12:09 Uhr

    Merci, merci, merci.
    Zu Peter:

    Hier geht es mitnichten um ein Messie-Phänomen. Die Wohnung der Protagonistin war zwar unaufgeräumt und unordentlich, aber es war keine Wohnung eines Messie. Dort würde es ganz anders aussehen.

    Messies sind Leute, die zwanghaft Dinge horten und deshalb irgendwann, ihren Alltag nicht mehr in den Griff kriegen. In der Wohnung gab es nur noch Gängchen, der Rest war verstellt. Weil es keinen Platz mehr gab, lagerten viele Sachen im Garten. Meine Mutter schaffte es nicht mehr, ihre Post aufzumachen und fand nichts mehr. Auch das griechische Ferienhaus war voll mit irgendwelchem Schrott. Wir haben sieben Autos gefunden, in denen ebenfalls irgendwelcher Kram gelagert war. Es gab volle Keller usw. usf. Die Diagnose Messie ist also belegt.

    Wenn Sie, Peter, nicht einfach nur ein wenig herumstänkern, sondern debattieren wollen, dann müssten Sie entweder eine andere Definition des Begriffs Messie liefern oder erklären, warum meine Mutter nicht unter die Definition eines Messie fällt.

    Ich habe den Eindruck, dass Thomas Hämmerli, ein mittelmäßiger Flmemacher, mit dieser Art Voyeurismus auf Kosten seiner Mutter Schlagzeilen machen will.

    Sie dürfen mich gerne auch für einen schlechten Filmemacher halten, das ist das Recht des Publikums. Was den Voyeurismus anbelangt: Der Terminus stammt aus den Sexualwissenschaften und bezeichnet Personen, die Lust entwickeln, wenn Sie anderen bei geschlechtlich aufgeladenen Handlungen zusehen. Als liberaler Mensch habe ich kein Problem damit, wenn jemand beim Sehen meines Films sexuelle Lust verspürt, fände es aber doch ein wenig bizarr. Abgesehen davon lebt Dokumentarfilm davon, dass Leute etwas herzeigen und andere es dann anschauen gehen.

    Richtig ist, dass ich Schlagzeilen machen will, denn hat man einen Film gemacht, dann will man auch, dass möglichst viele davon wissen und bei Interesse ins Kino gehen.

    Absurd scheint mir der Vorwurf, die Schlagzeilen würden „auf Kosten“ meiner Mutter gemacht.
    Meine Mutter ist seit vier Jahren tot. Damit gibt es kein Subjekt mehr, das sich über irgendwelche Imagefragen grämen könnte. Ich habe mit meiner Mutter einen militanten Atheismus geteilt, beide haben wir besonders die katholische Kirche immer verachtet, beide waren wir immer der Auffassung, dass nach dem Leben nichts mehr ist.

    Aber auch wenn man Anhänger einer der grossen Religionen ist, dann ist das, was nach dem Tode bleibt, nicht so beschaffen, dass es sich um irdische Imagefragen schert. Sondern es geht dann ums ewige Wohl, ums nächste Leben oder was auch immer. Deshalb beten Gläubige beispielsweise fürs Seelenheil von Verstorbenen. Würde das irdische Image für Tote eine Rolle spielen, dann müssten die Kirchen Imageberatungsbüros anbieten, mit denen man nach dem Tode noch ein wenig nachbessern könnte.

    Ich habe kein Verständnis für die Verletzung der Privatsphäre einer Toten.

    Würde man eine „Privatsphäre“ von Toten postulieren, dann würde Geschichtsforschung undenkbar. Weil man mit jeder Aussage, die Tote nicht im besten Licht erscheinen lässt, sofort die Privatsphäre ritzen würde.

    Hinzukommt: Die Dinge, die ich im Film zeige, gingen mit dem Tod unserer Mutter de jure an mich und meinen Bruder über. Und es würde noch sehr viel komplizierter, wollte man postulieren, dass ich zwar Dinge geerbt habe, sie aber nicht zeigen darf, weil sie mit meiner Mutter im Zusammenhang gestanden sind.

    Interessant ist übrigens, dass der Vorwurf immer nur in Bezug auf meine Mutter erhoben wird, sich aber niemand für unseren Vater oder unsere Oma in die Bresche wirft, obwohl die nicht sehr gut wegkommen. Und was ist eigentlich mit Ötzi, wer kämpft für dessen postmortale Privatsphäre?

    Ich habe kein Verständnis für die Verletzung der Privatsphäre einer Toten und wundere mich, dass dieser Aspekt in den Kommentaren bisher nicht zur Sprache gekommen ist.

    Erst nachprüfen, dann schreiben! Natürlich ist der Aspekt zur Sprache gekommen. Zum Beispiel in einem Interview mit der taz.
    Und in diversen anderen Artikeln, die Sie in der Presseschau finden, welche die Heimseite filmz.de vorbildlich zusammengetragen hat.

    Oder möchten sie auch nach ihren Tote so durch die Medien gezerrt werden?

    Falls Sie mit „möchten sie“ die Filmkritiker meinen, masse ich mir keine Mutmassungen an. Fall Sie mich meinen sollten, lautet die Antwort: Es spielt keine Rolle, weil nach dem Tode nichts kommt. Das Problem und die Aufregung darüber, was über einen nach dem Tode gesagt wird, rührt daher, dass es so verdammt schwierig ist, den Tod zu denken.

    Wir denken an unsere Nachleben immer als Lebende und können uns fast nicht vorstellen, dass es uns dann nicht mehr kratzt.
    Was aber auch sein Gutes hat. Könnte meine Mutter nämlich aus dem Jenseits den Blog mitlesen und würde sie sich obendrein um irdische Kinkerlitzchen kümmern, dann hätte sie sich geärgert, dass Sie „Hämmerli“ und nicht korrekterweise Haemmerli schreiben.
    Sie finden übrigens noch ein wenig mehr zum Thema Tod auf Seite 20 im Presseheft.

    Ich wünsche mir, dass der Film aus datenrechtichen Schritten gestoppt wird.

    Da bin ich hin- und hergerissen. Einerseits schätze ich ja, dass wir eine einigermassen vernünftige, von Gesetzen geleitete Rechtssprechung haben, die klare Rechtssubjekte definiert und sich nicht an Wünschen und Befindlichkeiten orientiert. Andererseits bin ich als Schlagzeilen-geiler Finsterling versucht, mich Ihrem Wunsche voll und ganz anzuschliessen.

  • 19 Stefanie Reuter am 6. Mai 2008, 19:40 Uhr

    Lieber Thomas Hämmerli,
    ich habe vor langer Zeit einen Beitrag über Ihren Film in der Kulturzeit gesehen und war begeistert. Seit dieser Zeit bin ich all meinen Freunden auf die Nerven gegangen und habe von 7 Mulden und 1 Leiche erzählt.
    Das hatte zur Folge das eine Freundin mir die DVD zum Geburtstag schenkte . Seit dem 12.04. habe ich den Film 5x gesehen und entdecke jedesmal neue Schätze.
    Das Dritte Mal habe ich Freunde eingeladen und wir haben ihn zusammen gesehen. DIE FOLGE DAVON ?
    Wir haben kollektiv angefangen unsere Wohnungen aus zu misten.
    Denn eins ist uns klar geworden, was von einem Leben übrigbleibt und wirklich wichtig ist,ist das was man in den Köpfen und Herzen der Menschen hinterläßt-gute (oder auch schlechte) ERINNERUNGEN!!!

    Der Rest ist Müll!

    Danke für diesen Film der mich trotz seines schwarzen Humors sehr nachdenklich gestimmt hat.

    Mit freundlichen Grüßen
    Stefanie Reuter

  • 20 Stefanie Reuter am 6. Mai 2008, 19:42 Uhr

    P.S. Liebe Grüße auch an Ihren Bruder.

  • 21 Sven Rabe am 9. Mai 2008, 16:17 Uhr

    und lübeck fehlt mal wieder ;-(

  • 22 Doreen am 11. Mai 2008, 09:01 Uhr

    Ich liebe ja den schwarzen Humor in diesem Film. Kann man echt nur empfehlen.

  • 23 Jannick D. am 14. Mai 2008, 09:24 Uhr

    @Sven Rabe
    Ja, leider scheint er in Lübeck nicht zu laufen, aber ich kann nur empfehlen dafür nach Hamburg zu fahren. Ich war gerade am Wochenende da, und die 50 Minuten Anfahrt haben sich gelohnt.

  • 24 Nicole am 16. Mai 2008, 22:13 Uhr

    Gerade eben habe ich die DVD „hinter mir“ und bin aufgewühlt. SO habe ich mir den Film nach all dem, was ich hier las, absolut nicht vorgestellt. Ich habe in Kurzform mitgelitten, habe mich verstohlen in meiner Wohnung umgeschaut, habe meiner Katze den Kopf gekrault (Himmelherrgottja, sie stammt aus Frankreich) – und habe vollkommen unerwartet GELACHT! Diese Porsche-Plastiktraktorszene bringt es unglaublich auf den Punkt. Und ich bewundere die Konsequenz beim Ausmisten. Als die Bücher in den Container flogen, ertappte ich mich beim Lesen der Buchtitel und dem Denken „istdochnochgutkannmandochaufbewahren…“

  • 25 Annette am 27. Mai 2008, 15:21 Uhr

    Schönen guten Tag Herr Haemmerli,

    ich habe mehr durch Zufall Ihren Besuch bei J. B. Kerner gesehen. Danach stand für mich sofort fest, ich möchte diesen Film unbedingt sehen !!!!

    Jetzt meine Frage an Sie:
    Warum läuft er nicht in „allen“ Kinos an? Ich wohne in Viersen (Nähe Mönchengladbach). Leider konnte ich den Düsseldorfer Termin aus beruflichen Gründen nicht wahrnehmen.

    Was habe ich noch für eine Chance, ohne eine Weltreise machen zu müssen ???

    Ich würde mich über eine positive Antwort sehr freuen.

  • 26 joern am 19. Juni 2008, 10:51 Uhr

    Auch ich konnte die Termine bei mir in der Nähe nicht wahrnehmen, dabei hätte ich ihn gern gesehen. Ist vielleicht auch eine Veröffentlichung auf DVD angedacht?

  • 27 Annette am 19. Juni 2008, 22:09 Uhr

    Hallo Joern,

    ich habe die DVD vor 2 Tagen bei ebay gekauft. Moviestar verschickt sie für 27,90 EUR + 3 EUR Porto innerhalb von 5-10 Tage aus der Schweiz.

    Ich freue mich riesig darauf, vielleicht schaust Du einfach mal bei ebay (oder amazon) rein.

    LG
    Annette

  • 28 Petra am 20. Juni 2008, 21:46 Uhr

    Liebe Filmemacher,
    ich habe den Film diese Woche – endlich! – gesehen, ich wollte nämlich nicht allein gehen, um nach dem Film jemanden zu haben, mit dem ich ihn „auswerten“ kann. Ganz, ganz großartig!! Und das ahnte ich nicht nur dank des Interviews in der taz und dank des Trailers, sondern *wusste* es einfach, dass der Film genau so war, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Ehrlich und witzig und nachdenklich machend. Ganz nach meinem Geschmack. Vielen Dank dafür!!!!
    Petra

  • 29 Thomas Haemmerli (Team) am 23. Juni 2008, 21:34 Uhr

    Liebe Alle
    bin eben zurück aus Süditalien. Und flüchte morgen nach Kolin bei Prag, weil mir der ganze Euro08-Zauber in Zürich ein wenig zuviel ist.
    Zur DVD: Der Konsument und Anarcho in mir, findet natürlich, dass jeder jederzeit alles überall erstehen können sollte. Und für einen Schwachsinn wie Ländercodes sollen die Unterhaltungsindustriebosse besser schon vor dem jüngsten Gericht im Fegefeuer braten.
    Handkehrum arbeiten engagierte Leute z.B. z.Z. in Deutschland sehr viel daran, dass der Film da und dort im Kino läuft. Und sind deshalb nichtsehr glücklich über DVDs.
    Kurzum, ich muss deutsche Interessenten, die keine Bande in die Schweiz haben, leider noch ein wenig vertrösten. Aber die DVD kommt. Bei Neue Visionen und hat dann noch sehr viel extras drauf.
    Das Thema dürfte ja noch ein wenig aktuell bleiben.

    salutations de la suisse! baci!

  • 30 joern am 25. Juni 2008, 13:19 Uhr

    Hallo Anette,

    danke schön, das werde ich machen. :-)

  • 31 esteban am 17. Juli 2008, 23:46 Uhr

    Zum Urteil von Peter, der wohl seine private Demo veranstaltete:

    Da gibt es eine Bettina auf dem Blog von der Produzentin. Redet mal miteinander. Konserviert miteinander. Nimmt mich wunder, nach welchen Kriterien einer, der mit einer Kamera eine Geschichte zu erzählen versteht, gut oder mittelmässig oder schlecht bewertet wird.

    In einem anderen Blog erwähnte der Filmemacher mir ggü, in einem Kontext: „darum die verwackelten Bilder“. Mein Gott, verwackelt ist schon was anderes. Da hätte ich auch ein paar Super 8 aus der AJZ-Zeit, in welcher wir so viel verwackelten herzustellen und nichts rüberzubringen verstanden, alsdass Peter nicht nur Mittelmass, sondern Vollquatsch austeilen hätte können.

    Warum wohl ist der Film so weit verbreitet worden? Tja, da könnten wir uns streiten, der Alfi Heer, der Mörgeli und ich … über was sich gehört und was nicht … und unterdessen fressen uns die Chinesen!
    Mann Peter, lenke Deine Energie auf Wesentliches!

  • 32 aus 1941 am 19. Juli 2008, 01:10 Uhr

    Mir hat der Film nicht als messie-doku sondern als Zeitzeugnis vorgekommen. Erstens über uns und unsere Zeit, zweitens über die XX. Jahrhundert. Die Macher haben es aufgezeigt, Dokumente, Foto-s, Filme können für die Nachwelt wertlos sein, wenn Desinteresse herrscht! Ich habe mehr Verständnis für diese, mir gar nicht sympathische Frau, als ihre Söhne. Die Söhne zeigen es auf, wie gründlich sie ihre Mutter ignoriert haben. Das ist „hart und herzlos“, aber ehrlich, so eine Leistung. Wir, Zuschauer können nicht das Leben dieser Frau, dieser Familie tiefer verstehen, die Macher hatten da ein Thema verpasst. Der Film ist ein ungeschliffener Diamant.

  • 33 Eva S. Roth am 9. August 2008, 15:38 Uhr

    Lieber Herr Haemmerli,

    Als selbst Betroffene und bekennende Messie habe ich natürlich auch Ihren Film angeschaut.
    Mein erster Eindruck: Maßlose Betroffenheit! – Ich habe selbst zwei erwachsene Söhne, und denke oft: Was ist, wenn ich sterbe, und die müssen meine Lagerräume mit den über 1500 Bananenkartons voller Sachen entrümpeln, von denen ich mich zu Lebzeiten nicht trennen konnte?
    Ein weiterer Eindruck: Will da einer mit seiner Mutter abrechnen?
    In Ihrem Film kommt deutlich raus, welche Härten Sie und Ihr Bruder in der Kindheit wegstecken mussten. Da ist eine posthume Abrechnung durchaus gerechtfertigt. Es ist ja der erste Schritt der Verarbeitung Ihrer Biographie, all der Ungereimtheiten Ihrer Kindheit. Wenn man Glück hat, steht am Ende das Verzeihen. Aber das geht erst, wenn die Wut raus ist, und die m u s s raus. Sie ist unterschwellig im Film spürbar und hat ihre Berechtigung.
    Trotz dieser spürbaren Wut drückt der Film auch aus, dass Sie Ihre Mutter geliebt haben, man nimmt es zwischen den Zeilen wahr. Auch diese Ambivalenz hat ihre Berechtigung. Es gibt ja nicht nur schwarz und weiß, es gibt beides gleichzeitig.
    Ich war aber doch bei einigen Szenen unangenehm berührt, z.B., dass Sie einen im Chaos gefundenen Massagestab in die Kamera hielten, und dabei lachten.
    Hinterher wurde mir klar, dass Sie ja auch unter Schock standen, als Sie das alles gefilmt haben. Das zeigt der Film recht deutlich, und deshalb ist er so wertvoll. Angehörige leiden genauso wie die Messies selber, nur eben aus einem anderen Blickwinkel. Und Angehörige sind genauso hilflos wie die Messies selbst, oft noch hilfloser.
    Als ich Sie dann bei Kerner sah, hatte ich den Eindruck, dass sich das Ganze bei Ihnen etwas gesetzt hatte, Ihr „Schockiertsein“ hatte sich verwandelt in ein gewisses Verständnis, oder sagen wir: In den Versuch, das Chaos Ihrer Mutter zu verstehen, und wie es dazu kommen konnte. Mein Hochachtung dafür!
    Eva S. Roth

  • 34 Glitzer am 28. August 2008, 12:38 Uhr

    Wo läuft der Film nochmalin Deutschland? Wir sind aus derm Raum Köln / Düsseldorf /Dortmund.
    Vielen Dank !!

  • 35 crazyblogger am 10. Dezember 2008, 23:00 Uhr

    Kommt der Film irgendwann nochmal ins Kino? Würde ihn schon gerne mal auf einer grossen Leinwand sehen :-(.

  • 36 Marie am 20. Oktober 2010, 21:57 Uhr

    Sehr schön geschriebener Blog. Hat mir echt spaß gemacht ihn lesen zu können.

  • 37 Der lange Weg am 16. Mai 2013, 14:05 Uhr

    Hallo zusammen,

    jetzt sind die Jahre ins Land gegangen, und ich habe den Film erst jetzt gesehen.
    Bin selber Messie, und es belastet mich, dass auch ich u.U so einen Haufen hinterlassen werde.
    Versuche etwas daran zu ändern, aber ob es hinhaut sei dahingestellt.
    Werde beim nächsten Sortieren bestimmt an den Film denken.
    Vielleicht sollte ich ihn nebenher laufen lassen.
    Was ich sagen wollte ist, dass ich den Film voll in Ordnung finde.
    Wenn meine Tochter ihr Erbe mal so humorvoll verarbeitet bekommt, wäre ich sehr froh.
    Und es würde mich sehr erleichtern, sollte es eine Anderwelt geben.
    Irgendwie motiviert mich der Film jetzt was zu tun,
    Denke ich werde ihn auch unserer SHG vorspielen.
    Mal schauen was die Anderen meinen.
    Danke für den Film

    Viele Grüsse an Sie

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